Figure 1 Adenosine stress perfusion (stress study A-C, rest study D-F) MRI in a 81 year old patient with increasing dyspnoea.Stress-induced perfusion deficits septal in the basal (A) and mid-ventricular (B) segments without correlate during resting conditions (D-F).Conventional angiography revealed a hemodynamically relevant (fractional flow reserve <0.8) stenosis in a septal coronary artery branch.
Ziele: Ziel der Studie war die MR gestützte Freihand- Radiofrequenzablation unter Einsatz einer fluoroskopischen Sequenz in einem offenen 1Tesla-Scanner auf Machbarkeit und Sicherheit im klinischen Alltag zu evaluieren. Methode: Die Studie wurde an einem offen 1.0T-MRT durchgeführt. Ein RF-geschirmter Bildschirm und ein low-pass Filter, um die Interaktion zwischen dem RF-Generator und dem Scanner zu unterbinden, waren zusätzliche Hardware-Komponenten. Eine interventionelle Sequenz (T1-FFE) mit einer Akquisitionszeit von 1,3sec und eine interaktive Plattform, um die Schichtebene online anzupassen, wurden für die Freihand-Punktion der Läsion genutzt. Zur Besseren Abgrenzung der Leberläsion wurde präinterventionel das leberspezifische Kontrastmittel Gd-EOB-DTPA i.v. verabreicht. Die Abgrenzbarkeit der Läsionen in der interventionellen Sequenz wurde anhand einer 10-Punkte-Skala ermittelt und mit den diagnostischen Aufnahmen (T2-TSE, THRIVE) verglichen. Die statistischen Unterschiede wurden mittels paired-T-test berechnet. Die Artefaktgröße der RFA-Nadel und die Interventionszeit wurden gemessen. Ergebnis: Insgesamt wurden 57Patienten therapiert. Die durchschnittliche Läsionsgröße lag bei 17 ± 7 mm. Bei allen Patienten war die Intervention technisch erfolgreich.
Ziele: Evaluation 1) der Visualisierung von Drainagen im offenen 1.0 Tesla MRT und 2) der Effektivität und Sicherheit der Abszessdrainageneinlage mittels Freihand MR-Führung in der klinischen Routine. Methode: In einem Phantom wurden 8 verschiedene Drainagen (5 – 16 F) mittels T1w 2D fast field echo (FFE) und T2w single shot Turbo-Spinecho (ssh TSE) Sequenzen nach Füllung mit A) 1% und B) 12% Gd-DTPA bzw. B) und C) 0,9% NaCl visualisiert. Kontrast-Rausch Verhältnis (CNR), Breite des Drainagenartefakts in full width at half maximum (FWHM) Methode sowie Artefaktintensität (AI = CNR*FWHM) wurden mittels generalisiertem linearen Modell und Tukey's range Test verglichen. Bei 22 Patienten wurden 24 abdominale Abszesse unter Freihand MR-Führung punktiert und die Drainagen mit o.g. Sequenzen visualisiert. Die Visualisierung der Punktionsnadeln und Drainagen wurde mittels 5-Punkt Skala (1: nicht sichtbar, 5: exzellent sichtbar) bewertet. Ergebnis: CNR, FWHM und AI der mit A), B) und C) gefüllten Drainagen nahmen in vitro linear mit zunehmender Drainagengrösse in beiden Sequenzen (alle p≤0,006, alle R2 >= 0,73) zu. In der T1w FFE zeigten sich die höchsten Werte für CNR, FWHM und AI nach Füllung mit B) (alle p<0,001), die niedrigsten Werte für FWHM und AI nach Füllung mit A) (alle p<0,022). In der T2w ssh TSE war das FWHM nach Füllung mit B), das CNR jedoch nach Füllung mit C) größer (alle p<0,001). Alle Drainageanlagen waren erfolgreich. Es gab 2 leichte (Hämatom, Algesie) und keine schwere Komplikation. Die Visualisierung der Punktionsnadeln war exzellent (>= 4,4 ± 0,5 Punkte); die der Drainagen in der T1w FFE ebenfalls mit 4,8 ± 0,5 und 4,2 ± 0,8 Punkten nach Füllung mit A) und B), in der T2w ssh TSE gut – exzellent mit 4,5 ± 0,8 und 3,9 ± 0,9 Punkten nach Füllung mit B) und C). Schlussfolgerung: Die Drainagenfüllung mit NaCl und verdünntem Gd-DTPA ermöglicht eine gute Visualisierung im MRT. Die Einlage von Abszessdrainagen gelingt mittels Freihand MR-Führung zuverlässig in der klinischen Routine.
Background Cardiac MRI (cMRI) has evolved as the non-invasive reference standard for accurate and highly reproducible determination of cardiac function and myocardial viability. Thus, cMRI is widespread and increasingly utilized in the clinical practice. The intro duction of open high-field (HFO) MR scanners offers advantages not only for imageguided interventions, examinations of patients with claustrophobia or children, but also for monitoring of critically ill patients. Therefore, the aim of our study was to evaluate unenhanced cMR imaging sequences such as cine balancedsteady-state-free-precession (B-SSFP), T1-weighted (w) turbo spin echo (TSE), T1-w Black-Blood (BB) turbo field echo (TFE), and T2-w BB TSE sequences acquired at an open 1.0T MR scanner with regard to 1) image quality and 2) amount of non-diagnostic (ND) myocardial segments (S) compared to a standard cylindrical 1.5T MR system. Methods
Ziele: Die kardiale MRT gilt als Goldstandard für die akkurate, nicht-invasive Vitalitäts- und Funktionsdiagnostik. Ein offenes Scannerdesign bietet Vorteile für die Überwachung während kardialer Belastungsuntersuchungen und ermöglicht Untersuchungen bei klaustrophobischen Patienten.
Ziele: Evaluierung der 1) myokardialen "first pass (FP)" Adenosin Stress Perfusion (ASP) mittels k-t BLAST bei Patientent mit V.a. koronare Herzerkrankung (KHK) im Vergleich zu FFR Messungen sowie 2) relativen myokardialen Signalintensitätszunahme (RMS) und Bildqualität in einem offenen MR System. Methode: 58 Patienten mit V.a. KHK wurden mit einer Standard in einem offenen Panorama HFO 1,0 Tesla System (Philips Healthcare, Best, NL) untersucht. Die FP Perfusion wurde mittels einer k-Raum segmentierten T1-w Gradientenecho Sequenz (Auflösung 3 × 3 mm2, Schichtdicke 10 mm, k-t Faktor 3,5) in Ruhe (R) und unter Adenosinbelastung (140 µg/kg BW für 4 min) durchgeführt. Ausgewertet wurden die RMS (= maximales Myokardsignal – Ausgangs-Myokardsignal/Ausgangs-Myokardsignal) für die ASP, die Bildqualität für R und ASP (4-Punkte-Skala: 1 = nicht-diagnostisch, 4 = exzellent) sowie die Sensitivität und Spezifität für die Detektion hämodynamisch relevanter Koronararterienstenosen (Goldstandard: fraktionelle Flussreserve <0,8). Zusätzlich erfolgte eine semiquantitative Analyse von Ringartefakten und deren transmuraler Ausdehnung (1:<25%; 2: 25–49%; 3:50–74%; 4: 75–100%). Ergebnis: Alle Untersuchungen (n = 58/58) wurden erfolgreich beendet. Die RMS der ASP betrug 2,52+/-1,14. Die Bildqualität für R (3,37+/-0,67) und ASP (3,54+/-0,66) war sehr gut. Ringartefakte traten in 129 von 928 Schichten (14%) auf und waren vor allem subendokardial (1:93/129, 72%; 2:15/129, 12%; 3:12/129, 9%; 4:9/129, 7%) lokalisiert. Die Sensitivität und Spezifität für den Nachweis einer relevanten KHK war 91% und 82%. Schlussfolgerung: Die myokardiale Adenosin Stress Perfusion in einem offenen 1,0Tesla MRT System ist in der klinischen Routine durchführbar und zeigt vielversprechende Ergebnisse für den Nachweis einer signifikanten Koronarstenose. Der Einsatz einer "first pass" Perfusionssequenz mit k-t BLAST Technik ermöglicht eine gute Bildqualität und Kontrast unter Bewahrung einer adäquaten räumlichen und zeitlichen Auflösung.
Die Vitalitätsdiagnostik mittels kardialer MRT (kMRT) ist anerkannter Goldstandard für den in vivo Nachweis von myokardialen Texturstörungen (MT) und Infarkten (I). Ein offenes Scannerdesign bietet Vorteile für intensiv-pflichtige oder klaustrophobische Patienten, wie auch für die Durchführung von Belastungsuntersuchungen. Ziel der Studie war es die „Delayed-Enhancement (DE)“ Technik am einem offenen 1.0T Gerät mit leistungsfähigen Gradientensystem in der klinischen Routine zu evaluieren und unterschiedliche Sequenztypen hinsichtlich Bildqualität, Detektionsgenauigkeit und Infarkt-zu-Myokard-Kontrast zu vergleichen.
Evaluierung der 1) myokardialen „first pass (FP)“ Adenosin Stress Perfusion (ASP) mittels k-t BLAST bei Patient mit V.a. koronare Herzerkrankung (KHK) im Vergleich zu FFR Messungen sowie 2) relativen myokardialen Signalintensitätszunahme (RMS) und Bildqualität in einem offenen MR System.
Minimalinvasive, lokal ablative Tumortherapien sind fest etablierter Bestandteil heutiger multimodaler onkologischer Therapieansätze. Die bisher angewendeten Therapieformen sind thermischer Natur und zeigen daher gewisse Limitationen, insbesondere den „Heat-sink“-Effekt.
Die selektive interne Radiotherapie (SIRT) zählt zu den minimalinvasiven Therapien hepatischer Neoplasien und ist wichtiger Bestandteil heutiger onkologischer Therapiekonzepte. Das Prinzip besteht in der transarteriellen Applikation von Yttrium90(90Y)-beladenen Mikrosphären. 90Y ist ein β-Strahlung-emittierendes Nuklid mit einer Halbwertszeit von ca. 64 Stunden, welches aufgrund des physikalischen Zerfallsmusters eine regional begrenzte Bestrahlung ermöglicht. Die mittlere Reichweite im Gewebe liegt bei etwa 2,5– 3,5mm. Hintergrund ist, dass intrahepatische Tumormanifestationen ab einer Mindestgröße von ca. 3mm größtenteils über die Leberarterien nutritiv versorgt werden, während das gesunde Leberparenchym über Aufzweigungen der V.portae seine Versorgung erhält. Somit ermöglicht die selektive Injektion über die Leberarterien eine lokale Hochdosis-Bestrahlung mit bis zu 300Gy. Aufgrund der geringen Größe der Mikrosphären kommt es nur über wenige Minuten zu einem verlangsamten Blutfluss und eine Embolisierung der Gefäße ist nur ein relativ unbedeutender Nebeneffekt [1]. Aus diesem Grund kann die Radioembolisation auch bei bestehender Pfortaderthrombose durchgeführt werden. Um extrahepatische Schäden durch Fehldeposition zu vermeiden, erfolgt vor der SIRT eine Evaluierung der arteriellen Leberanatomie und standardmäßig der Verschluss der A.gastroduodenalis und A.gastrica dextra sowie gegebenenfalls weiterer kleiner akzessorischer Arterien extrahepatischer Organe. Die anschließende Testinjektion von Technetium-markiertem, makroaggregiertem Albumin (99mTc-MAA) erlaubt die Vorhersage der geplanten therapeutischen Nuklidverteilung und wird mittels Bildfusion aus SPECT und MRT/CT-Daten (Tc-MAASzintigrafie) beurteilt. Im Falle einer regelrechten Test-Nuklidbelegung wird die SIRT durchgeführt und postinterventionell erneut die Verteilung der therapeutischen Mikrosphären durch eine Bremsstrahlenszintigrafie kontrolliert und dokumentiert. Ein Abstrom von Mikrosphären in extrahepatische Regionen mit konsekutiven lokalen, therapiepflichtigen postradiogenen Schäden ist eine seltene Komplikation [2–5]. Das Ziel der vorliegenden Kasuistik ist es, anhand eines eindrucksvollen, seltenen, aber durchaus repräsentativen klinischen Falles aus der radiotherapeutischen Praxis Befund (ungewöhnliche Komplikation einer akuten radiogenen, SIRT-induzierten gangränösen Cholezystitis), therapeutischen Ansatz (interdisziplinär abgestimmtes minimalinvasives, interventionell-radiologisches Vorgehen) und klinischen Verlauf mit „Outcome“ (Rekonvaleszenz) darzustellen und unter Reflexion selektiv eruierter Literaturangaben, insbesondere hinsichtlich einer etiopathogenetisch begünstigenden Faktorbetrachtung sowie befundspezifischen differenzialtherapeutischen Herangehens zu diskutieren.
Background Delayed contrast enhanced (DE) cardiac MR imaging (cMRI) has become the gold standard for the in vivo detection and quantification of myocardial infarcts (MI). Up to now, cMRI had to be performed in a closed bore environment due to technical constraints of the existing open low-field MR scanners. The introduction of an open 1.0T MR-system with high gradient performance has paved the way for cardiac imaging, which may be beneficial in critically ill and claustrophobic patients as well as during stress examinations and MR-guided interventions. The aim of this study was to evaluate image quality, scar/myocardium-contrast and assess feasibility of delayed contrast enhanced cMRI using a 1) breath hold (BH) 3 dimensional (3D) Inversion Recovery (IR), 2) BH phase-sensitive IR (PSIR), and 3) a respiratory triggered (RT) PSIR sequence at an open MR-system. Methods 41 patients (11 female, 30 male; age 57+/-15 years) with known or suspected MI underwent viability imaging 10 min after i.v. application of Gd-DTPA (0.2 mmol/kg BW) at an open MRI system (Panorama HFO 1.0 Tesla, Philips Healthcare, Best, Netherlands). DE cMRI with complete coverage of the left-ventricular myocardium in short-axis (SA) slices was acquired using three different sequences and approaches: 1) A conventional k-space segmented 3D T1-weighted inversion-recovery-prepared gradient-echo sequence (in-plane resolution 1.33x1.33 mm2, slice thickness 5 mm) was performed. The inversion delay time TI was iteratively adjusted to null the signal from normal myocardium. Additionally, a fast multislice single-shot 3D PSIR sequence was performed in 2) BH technique (in-plane resolution 1.51x1.71 mm2, slice thickness 10 mm, SENSE factor 2 and 3) respiratory triggered (in-plane resolution 1.8x1.8 mm2, slice thickness 10 mm). Image quality of DE was rated on a 4-point grading scale. Contrast (C=SIscar/SImyo) was calculated and area of DE was assessed in % of LV mass. Results There was no statistical significant difference in image quality using BH 3D IR, BH PSIR and RT PSIR (3.71 +/-0.46; 3.27+/-0.61, 3.36+/-0.87, p<0.05), respectively. No infarcts were missed and agreement between the three approaches regarding infarct extent (BH 3D IR 5.47+/-9.08% vs. BH PSIR 5.26+/-8.89% vs. RT PSIR 5.59+/-8.85%, p< 0.05) was high. Contrast for 3D BH IR, BH PSIR and RT PSIR was 10.4+/-3.3 and 11.8+/-3.0, and 12.6+/-1.9, respectively. Conclusions Delayed contrast enhanced cMRI is feasible at an open 1.0T MRI system in a clinical setting and offers excellent image quality. Respiratory triggered PSIR findings correlate well with breath hold 3D IR and PSIR sequences for the detection and extent of myocardial infarcts.
Ziele: Ziel der Studie war es den Einsatz 4 dynamischer Sequenz-Typen für fluoroskopische Punktionen und den Nutzen des leberspezifischen Kontrastmittels (KM) Gd-EOB-DTPA im Hinblick auf die Abgrenzbarkeit von fokalen Leberläsionen im Vergleich zu „state-of-the-art“ Gd-EOB-DTPA Spätaufnahmen (SA) der Leber zu evaluieren. Methode: Die Untersuchung erfolgte an einem offenen 1.0T-Scanner. Als Referenz diente die T1w 3D Gradientenecho (THRIVE) in der Spätphase (>20 Minuten nach i.v Applikation von Gd-EOB-DTPA).
Purpose: To investigate the feasibility of high-dose dobutamine stress (HDDS) imaging using SSFP sequences at 3 T employing patient-adaptive local RF-shimming using a dual-source RF transmission system.Materials and Methods: 13 Patients underwent a HDDS protocol on a 3T MRI scanner (Achieva 3.0T-TX, Philips Healthcare), equipped with a dual-source RF transmission system. SSFP cine sequences using patient-adaptive local RF-shimming (RF-S) were compared to cine images acquired without additional shimming. Image quality was evaluated on a 4-point grading scale and number of non-diagnostic segments assessed. Contrast (CN) between myocardium (SIM) and blood pool (SIB) was calculated [(SIB-SIM)/(SIB+SIM)].Results: Image quality both at rest and maximum stress was significantly improved with RF-S (ED:3.56 +/- 0.5 vs. 3.23 +/- 0.63; ES:3.4 +/- 0.5 vs. 3.1 +/- 0.7) compared to no RF-S (ED:2.9 +/- 0.72 vs. 2.15 +/- 0.78; ES:2.64 +/- 0.74 vs. 1.95 +/- 0.76; p < 0.01). The amount of non-diagnostic segments was significantly reduced when using RF-S at rest and stress (3 vs. 39; 19 vs. 78, p < 0.05). All HDDS studies were diagnostic if performed with RF-S (n = 13/13) in comparison to conventional shimming (n = 5/13). Image contrast was improved for SSFP sequences with RF-S (0.53 +/- 0.08) compared to conventional images (0.46 +/- 0.09, p = 0.06).Conclusion: Patient-adaptive local RF-shimming using a dual-source RF transmission system allows for reliable SSFP imaging in a clinical high-dose dobutamine stress protocol at 3T. RF-S significantly improves image quality and reduces the number of non-diagnostic myocardial segments.
Die Y90 Radioembolisation hat als Instrument der minimal-invasiven Onkologie in den letzten wenigen Jahren erhebliche Zuwächse erzielt. Die Indikationen sind hierbei breit gefächert und umfassen formal ohne wesentliche Einschränkungen primäre und sekundäre Lebermalignome. Die verfügbaren klinischen Daten sind demgegenüber jedoch derzeit unbefriedigend. Vorzeigbare Evidenz mit reproduzierbarem Überlebensvorteil beschränkt sich im Wesentlichen auf die Indikationen HCC und metastasiertes kolorektales Karzinom. Die vorliegende Evidenz stützt sich auf größtenteils einarmige Phase II Daten. Prospektiv randomisierte Multicenter-Studien zum HCC und mCRC sind erst kürzlich angelaufen, tragfähige Ergebnisse sind erst in einigen Jahren zu erwarten. In diesem Vortrag wird die derzeit verfügbare Evidenz einschließlich der den aktuellen klinischen Studien zugrunde liegenden biostatistischen Annahmen ausführlich analysiert, um den mutmaßlichen Stellenwert der Radioembolisation in onkologischen Gesamtkonzepten bestmöglich beschreiben zu können.
Ziele: Evaluierung von Hochdosis-Dobutamin-Stress (HDS) Kardio-MRT mittels B-SSFP Cine-Sequenzen bei 3T mit paralleler RF-Sendetechnik und Patienten-adaptiertem lokalen B1-Shimming (B1-S). Methode: 8 Patienten mit V.a. KHK wurden an einem, mit paralleler RF-Sendetechnik ausgestattetem, 3T-MRT-System (Achieva 3T-TX, Philips Healthcare, Best, Netherlands) untersucht. HDS erfolgte mittels B-SSFP-Cine-Sequenzen in Ruhe (R) sowie auf jeder Belastungsstufe in der horizontalen (HLA), vertikalen langen (VLA) sowie kurzen Achse (SA) unter Einsatz von B1-S. Zum Vergleich wurden B-SSFP-Sequenzen mit identischen Parametern, jedoch ohne B1-S, in R und unter maximaler Belastung (Bmax), akquiriert. Die Bildqualität wurde mittels 4-Punkte Skala (4: exzellent; 1: nicht-diagnostisch) bewertet und die Anzahl der nicht-diagnostischen Segmente (17-Segment Modell) ermittelt. Der Kontrast zwischen interventrikulärem Septum und linksventrikulärem Kavum wurde berechnet [CIVS/LVK=(SIB-SIM)/(SIB+SIM)]. Ergebnis: Alle HDS-Untersuchung (n=8/8) wurden erfolgreich beendet. B1-S führte zu einer signifikanten Verbesserung der Bildqualität unter Bmax (SA 3,62+/-0,52 vs. 2,13+/-0,64; VLA 2,88+/-0,35 vs. 1,75+/-0,46; HLA 3,13+/-0,64 vs. 1,5+/-0,76; p<0,05) und RHLA+VLA (VLA 3,38+/-0,52 vs. 2,88+/-0,35; HLA 3,63+/-0,52 vs. 2,75+/-0,71; p<0,05) im Vergleich zu Untersuchungen ohne B1-S. Die Anzahl der nicht-diagnostischen Segmente wurde durch den Einsatz von B1-S sowohl in R (0 vs. 20) als auch unter Bmax signifikant reduziert (4 vs. 77, p<0,05). CIVS/LVK wie auch Bildqualität in RSA mit B1-S waren verbessert (3,38+/-0,52 vs. 3+/-0,76; p>0,05). Schlussfolgerung: Parallele RF-Sendetechnik kombiniert mit B1-Shimming erlaubt die Durchführung von Hochdosis-Dobutamin-Stress Untersuchungen mittels B-SSFP-Cine-Sequenzen bei 3T. B1-S verbessert die Bildqualität signifikant und reduziert die Anzahl der nicht-diagnostischen kardialen Segmente.
Ziele: Die MR gestützte Biopsie der Mamma stützt sich im Allgemeinen auf die stereotaktische Lokalisation der suspekten Läsion. Eine Alternative bietet die direkte Freihandpunktion an einem offenen MR System. Methode: 20 MR geführte Freihandbiopsien wurden an einem 1 Tesla Scanner (Panorama HFO) und einer dedizierten MR-Brustspule unter exklusiver MR-Führung in Freihandtechnik durchgeführt.
History and admission findings: Due to a retroperitoneal hematoma after cardiac catheterization a 64 year-old woman received two concentrates of red blood cells. Within two hours after transfusion the patient developed acute dyspnoea, anxiety and shivering.Investigations: Computertomography (CT) of the chest revealed a new bilateral, basally accented pulmonary edema. Pulmonary embolism was ruled out. A cardiac cause in terms of cardiogenic shock had been excluded by echocardiography and other non-invasive measurements. Moreover, no circulatory overload (transfusion-associated circulatory overload [TACO]) after transfusion was presented and the stable size of the retroperitoneal hematoma excluded haemorrhagic shock. Hence, the clinical pattern pointed towards a transfusion-related acute lung injury (TRALI).Treatment and course: The patient was intubated and a catecholamine medication was initiated. The weaning process proceeded without complications and the patient was extubated after several days. In the following chest x-ray no pulmonary residuals were left. After two weeks the patient was transferred to a rehabilitation unit.Conclusion: TRALI is a life-threatening and an often unconsidered complication after transfusion of plasma containing blood products. According to the criteria of the european haemovigilance networks (EHN-criteria), TRALI is diagnosed by clinical and radiological parameters. In case of suspicious TRALI the involved transfusion center has to be informed. By a crossmatch between donor plasma and recipient granulocytes the causal antibodies are detected in most cases. In 17% of cases no antibodies are detected.