Spezielle Messverfahren dienen der globalen oder lokalen Aktivitätsmessung des Nervensystems, insbesondere auch während des Schlafs. Unterscheiden lassen sich elektrophysiologische und bildgebenden Verfahren. Zu ersteren zählen das quantitative Elektroenzephalogramm (EEG) mit weiterführenden Analyseverfahren, wie Power-Spektren, EEG-Mapping, Kohärenzanalyse, nichtlineare Verfahren, Averaging und Neurographie, zu den bildgebenden Verfahren zählen die Magnetresonanztomographie (MRT), die Positronenemissionstomographie (PET) sowie die transkranielle Doppler-Untersuchung. Durch diese Methodenvielfalt sind die verschiedenen Komponenten des Nervensystems einer Aktivitätsmessung zugänglich.
Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) treten in bis zu 30 % der Schwangerschaften auf. Ihre Koinzidenz war und ist ein wenig beachtetes Thema in der Schlafmedizin, aber ganz besonders auch im klinischen Alltag der Geburtshilfe. Dennoch stellt gerade diese Koinzidenz ein erhebliches Risiko für Schwangerschaftskomplikationen sowohl für die Mutter als auch für das Ungeborene dar. Zu den sog. „adverse pregnancy outcomes“, also den nachteiligen Schwangerschaftsverläufen, gehören bei den Müttern u. a. der Gestationshypertonus, der Gestationsdiabetes, die Präeklampsie bzw. Eklampsie, eine gesteigerte Rate von Kaiserschittentbindungen sowie eine gesteigerte Müttersterblichkeit. Bei den Kindern stehen Fehl‑, Früh-, und in seltenen Fällen Totgeburten, ein retardiertes intrauterines Wachstum und postpartale Entwicklungsstörungen in den ersten sechs Lebensjahren im Vordergrund. Die CPAP-Therapie („continuous positive airway pressure“) ist auch bei Schwangeren mit SBAS der Goldstandard der Therapie. In der Literatur stehen nur wenige Studien mit kleinen Patientenkollektiven zur CPAP-Therapie zur Verfügung. Sie zeigen aber einheitlich die positive Wirkung von CPAP im Hinblick auf die o. g. Faktoren sowie keine negative Beeinflussung des Schwangerschaftsverlaufs. Sowohl bei Schlafmedizinern als auch insbesondere bei Geburtshelfern ist eine Sensibilisierung für das Thema SBAS und Schwangerschaft erforderlich.
Einleitung Während des Studiums zur Hebamme wie auch im späteren Berufsleben, ist zur Vermeidung mütterlicher und kindlicher Morbidität und Mortalität, neben dem Erwerb und Erhalt rein fachlicher Skills das Management geburtshilflicher Notfälle unabdingbar. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Drittmittelprojekts wird u.a. das AR- Trainingsszenario „Reanimation eines Neugeborenen“ entwickelt. Hierbei wird auf dem Smartphone die Realität in Echtzeit, um virtuelle Inhalte angereichert. [1]
BACKGROUND:Nickel allergy is the most prevalent contact allergy. It belongs to a different hypersensitivity type to asthma and rhinoconjunctivitis. The aim of this analysis was to assess whether self-reported nickel allergy is associated with incident wheezing, asthma and rhinoconjunctivitis in young German adults, taking into account potential effect modification by sex. METHODS:In total, 2051 (70.6%) participants aged 19-24 years took part in the second phase of SOLAR (Study on Occupational Allergy Risks), a follow-up study of ISAAC II (the second phase of the International Study of Asthma and Allergies in Childhood) in Germany. Self-reported nickel allergy, as well as having pierced ears, and the three outcomes incident wheezing, asthma and rhinoconjunctivitis, were analysed stratified for sex. Logistic regression adjusted for potential confounders was performed. RESULTS:An association between self-reported nickel allergy and incident wheezing was observed for men and women, while only in males did pierced ears show a significant association with the outcome (adjusted OR 2.26, 95% CI 1.10-4.62). Also only in males, self-reported nickel allergy was associated with elevated odds for incident asthma (adjusted OR 4.34, 95% CI 1.22-15.41). Neither in men nor in women was a significant association observed for incident rhinoconjunctivitis. CONCLUSION:Our results suggest that self-reported nickel allergy is associated with incident wheezing. Whether this association is due to environmental or genetic predisposition, or due to an overlap of the mechanisms of type I and type IV hypersensitivity, needs to be elucidated.
In this study, bovine serum albumin (BSA) adsorption measurements were used as a model test to investigate the anti-biofouling performance of hybrid poly(siloxane-urethane) coatings. Different coatings were obtained from isophorone diisocyanate trimer, polycaprolactone triol and hydroxy-terminated poly(dimethylsiloxane). The copolymers showed a phase separated structure that depended on the mixing time and casting temperature. Two types of adsorption measurements were performed: (a) static adsorption measurements, immersing the film in a BSA solution and determining the BSA concentration of the remaining solution by UV; (b) measuring the adsorption using a quartz crystal microbalance with dissipation monitoring (QCM-D). According to static adsorption measurements, the BSA adsorption was reduced when the coatings showed a phase separated structure. In addition, QCM-D measurements, and particularly the dissipation data, showed that in nanostructured coatings the protein adsorption occurred in a conformation that prevented water retention. The latter could be the origin of the fouling resistance ability of these copolymers. (C) 2016 Elsevier B.V. All rights reserved.
Prevention is crucial in order to counteract the rising trend of allergies. General recommendations, as promoted also in Germany, include the avoidance of tobacco smoke. High risk children may benefit from exclusive breast feeding (alternatively hydrolyzed formulas), delayed introduction of solid food and a reduction of exposure to house dust mite. The meaning of pets is discussed controversially at the moment and new promising candidates for prevention emerge (e.g., probiotics). There is a need for a systematic development of evidence-based recommendations.
Die Schlaf-Wach-Regulation ist in vielfacher Weise mit den Funktionen des Herz-Kreislauf-Systems wie auch weiterer Organe verbunden. Physiologische Einflüsse des Schlafes auf einzelne Funktionen des Herz-Kreislauf-Systems tragen zur Erholungsfunktion für den gesunden Organismus bei. Bei einer Einschränkung der kardialen Funktion auf dem Boden einer akuten oder chronischen Erkrankung können diese physiologischen Kopplungen der Schlaf- und Kreislaufregulation pathologische Bedeutung erlangen. Ein im Wachzustand noch kompensierter Funktionszustand kann durch den Einfluss des Schlafes zur Dekompensation des Systems führen. Die obstruktive Schlafapnoe ist ein Risikofaktor für das Entstehen einer arteriellen Hypertonie und gewinnt somit Bedeutung im Rahmen des Managements der kardiovaskulären Risikofaktoren. Aufgrund der engen Verknüpfung physiologischer wie auch pathophysiologischer Regulationsvorgänge zwischen Schlaf, Kreislauf und Atmung muss die Beurteilung des Schlafes mittels der kardiorespiratorischen Polysomnographie erfolgen.
Hintergrund: Ernährung, Bewegung und die Lebensweise vor und während der Schwangerschaft beeinflussen die mütterliche und kindliche Gesundheit. Werdende Eltern werden dabei häufig mit unterschiedlichen Aussagen konfrontiert. Deshalb hat das Netzwerk „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ – Teil des Nationalen Aktionsplans IN FORM der Bundesregierung – harmonisierte Handlungsempfehlungen zur Ernährung und Bewegung in der Schwangerschaft als Beratungsstandard entwickelt. Material und Methodik: Die Autoren haben sich bei der Entwicklung der Handlungsempfehlungen vor allem auf vorhandene Leitlinien, Metaanalysen und systematische Übersichten gestützt. Ergebnisse: Bis zum Ende der Schwangerschaft steigt der Energiebedarf nur um etwa 10 %, während der Bedarf an einzelnen Mikronährstoffen viel stärker zunimmt. Die Ernährungsempfehlungen orientieren sich an den Empfehlungen für die Allgemeinbevölkerung. Zusätzlich sollen schon bei Kinderwunsch und mindestens im ersten Schwangerschaftsdrittel 400 µg Folsäure/Tag als Supplement eingenommen werden. Neben jodreichen Lebensmitteln und Jodsalz wird ein tägliches Supplement mit 100 – 150 µg Jod empfohlen. Eine Vitamin-D-Supplementierung ist ratsam, falls keine regelmäßige Sonnenlichtexposition erfolgt. Eisenpräparate sollen nur individuell nach medizinischer Anamnese und Blutuntersuchung verwendet werden. Bei gezielter Lebensmittelauswahl ist eine gute Nährstoffversorgung auch mit einer ovo-lakto-vegetarischen Ernährung plus den genannten Supplementen möglich. Bei einer rein pflanzlichen (veganen) Ernährung ist eine ausreichende Versorgung ohne weitere Nährstoffsupplemente nicht zu gewährleisten. Schwangere sollten körperlich aktiv sein, sportliches Training aber nur mit mäßiger Intensität betreiben. Schlussfolgerungen: Multiplikatoren sollten werdende Eltern zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil motivieren. Dafür bieten die Handlungsempfehlungen die fachliche Beratungsgrundlage. Um den Bekanntheitsgrad der Handlungsempfehlungen zu steigern, bietet das Netzwerk Medien für Fachkräfte und junge Familien sowie Multiplikatorenfortbildungen an.
JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen GesellschaftVolume 8, Issue 9 p. 718-725 LeitlinienLeitlinie Allergieprävention Cathleen Muche-Borowski, Cathleen Muche-Borowski Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorMatthias Kopp, Matthias Kopp Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorImke Reese, Imke Reese Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorHelmut Sitter, Helmut Sitter Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorThomas Werfel, Thomas Werfel Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorTorsten Schäfer, Torsten Schäfer Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this author Cathleen Muche-Borowski, Cathleen Muche-Borowski Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorMatthias Kopp, Matthias Kopp Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorImke Reese, Imke Reese Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorHelmut Sitter, Helmut Sitter Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorThomas Werfel, Thomas Werfel Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this authorTorsten Schäfer, Torsten Schäfer Leitlinie der Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)Search for more papers by this author First published: 24 August 2010 https://doi.org/10.1111/j.1610-0387.2009.07313_supp.xCitations: 3AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat Citing Literature Volume8, Issue9September 2010Pages 718-725 RelatedInformation
Schäfer T, Bauer CP, Beyer K, Bufe A, Friedrichs F, Gieler U, Gronke G, Hamelmann E, Hellermann M, Kleinheinz A, Klimek L, Koletzko S, Kopp MV, Lau S, Müsken H, Reese I, Schmidt S, Schnadt S, Sitter H, Strömer K, Vagts J, Vogelberg C, Wahn U, Werfel T, Worm M, Muche‐Borowski C. S3‐Guideline on allergy prevention: 2014 update. Guideline of the German Society for Allergology and Clinical Immunology (DGAKI) and the German Society for Pediatric and Adolescent Medicine (DGKJ). Allergo J Int 2014;186–99
Ernährung und Bewegung im frühen Kindesalter beeinflussen die gesunde Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes. Das Netzwerk „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“, ein Projekt von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“, entwickelte Empfehlungen für die Ernährung und Bewegung von Kindern von 1–3 Jahren.
Jahrestagungen einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft mit ihren Symposien,Workshops und Postersitzungen mögen Höhepunkte fachlichen Austauschs sein und willkommene Gelegenheiten bieten, die Aktualität des eigenen Wissens und Könnens auf den Prüfstand zu stellen. In Gebieten, die sich in Theorie und Praxis rasch weiterentwickeln, reichen diese sporadischen Gelegenheiten jedoch kaum aus. Die medizinische Ausbildung imweitesten Sinne zählt zu den sich rasch entwickelnden Gebieten, in der sowohl die wissenschaftlichen Grundlagen, die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch die gelebte Lehr-, Lernund Prüfungspraxis einem enormen Wandel ausgesetzt sind. Die Gesellschaft für Medizinische Ausbildung trägt dieser Tatsachemit zwei sehr effektivenWerkzeugen Rechnung: Ein wesentlicher Teil der gesellschaftlichen Arbeit wird in den GMA-Ausschüssen und in den GMA-Regionalgruppen geleistet. Zur Zeit stehen den Mitgliedern der GMA 21 Ausschüsse offen: GMA-Ausschüsse für Akkreditierung und Zertifizierung, Gender, Diversity und Karriere, interprofessionelle Ausbildung in den Gesundheitsberufen, integrativeMedizin und Pluralismus, junge Lehrende, kommunikative und soziale Kompetenzen,Methodik der Ausbildungsforschung, neue Medien in der medizinischen Ausbildung, Notfallmedizin und Simulation, Personalund Organisationsentwicklung für die Lehre, praktische Fertigkeiten, Primärversorgung, Prüfungen, Simulationspatienten, Studierendenauswahl, Studierende als Lehrende, Tiermedizin, Weiterbildung, Weiterentwicklung des Medizinstudiums und der Ausbildungsordnungen und Zahnmedizin. Weitere Ausschüsse sind in Vorbereitung. Hinzu kommen6GMA-Regionalgruppen: Erlangen, EuregioMaas-Rhein, Heidelberg,München, Ruhr und Tübingen. Sie dienen als Treffpunkt, zum Austausch, zur Kooperation und Vernetzung wie auch zur kollegialen Beratung. Zukünftige Potenziale undRisiken liegen nah beieinander: Die GMA ist eine interdisziplinäre und zunehmend interprofessionelle Gesellschaft mit großen, gemeinsamen Schnittmengen, aber auch mit fachund berufsgruppenspezifischen Themen. Dies kommt in den Aufträgen der Ausschüsse zum Ausdruck, die teils fachbezogen, überwiegend aber themenbezogen sind. Gerade letztere bieten die große Chance, über den eigenen Horizont hinaus voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und Neues zu erfahren. Interdisziplinärer und insbesondere interprofessioneller Austausch erfordert jedoch mitunter auch Geduld und Verständnis bei Themen, die nicht direkt im eigenen Fokus liegen. Dieses teils auch inhomogene Miteinander gilt es in Zukunft auszuhalten, zu pflegen und optimal zu nutzen. Die Ausschüsse werden hierzu ihre Aktivitäten, Ergebnisse und zukünftigen Pläne regelmäßig dokumentieren. In gemeinsamen Diskussionen imBeirat und Vorstand der Gesellschaft werden Synergien und Redundanzen besprochen und die Ausschussarbeit aufeinander abgestimmt. Den Mitgliedern werden die Ausschussberichte über die Webseiten der Gesellschaft zugänglich gemacht. Eine weitere Herausforderung liegt in der Unverbindlichkeit der Mitarbeit in den Ausschüssen. So zeigte sich in der Vergangenheit, dass Mitgliederfluktuationen insbesondere bei der Erstellung von Positionsund Fokuspapieren sehr hinderlich sein können und die Potenziale der Ausschüsse eher schmälern. Neben dem Appell zur kontinuierlichen Mitarbeit in den offenen Ausschüssen wird der der GMA-Vorstand in Zukunft neben Ausschüssen auch zeitlich befristete Arbeitsgruppen mit festem Mitarbeiterstamm einsetzen, um Terminaufgaben fristgerecht bearbeiten zu lassen. Die Regionalgruppen der GMA haben das Potenzial der positiven Rückkoppelung: Mit der Etablierung lokaler Gruppen mit Workshops, Symposien und informellen Treffen findet das Engagement für die Lehre einen Kristallisationspunkt, der zur besseren Wahrnehmung, Würdigung undWeiterentwicklung der Lehre beiträgt. Deshalb
Nutrition, physical activity and lifestyle in pregnancy influence maternal and child health. The "Healthy start - Young Family Network" supported by the German Government with the national action plan IN FORM developed recommendations on nutrition in pregnancy. Energy needs increase by only ≈10 % by the end of pregnancy whereas micronutrient needs increase much more. Normal weight should preferably be achieved before pregnancy. Dietary recommendations follow those for the general population. Folic acid supplements (400 µg/day) should be started before pregnancy and continue for at least the first trimester. Iodine rich foods and salt and an iodine supplement (100-150 µg/day) are recommended. Long-chain omega-3 fatty acids should be provided with ≥ 1 weekly portion of oily sea fish, or a DHA-supplement if regular fish consumption is avoided. Vitamin D supplementation is advisable unless there is regular exposure to sunlight. Health care professions should lead parents to health-promoting lifestyles. Subjects of part 2 of the article are practice recommendations on nutrition in pregnancy, especially vegetarian diets, recommendations on micronutrient supplementation, risk reduction of listeriosis and toxoplasmosis, alcohol, tobacco, caffeine and physical activity in pregnancy.
Zielsetzung: Das Netzwerk Junge Familie hat sich zum Ziel gesetzt einheitliche Handlungsempfehlungen zur Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und zur Säuglingsernährung zu entwickeln und zu verbreiten. Durch eine zielgruppengerechte Kommunikation der Handlungsempfehlungen und Vernetzung von Berufsgruppen, die in der Betreuung (werdender) Eltern tätig sind, soll ein Beitrag zur Prävention von Übergewicht so früh wie möglich geleistet werden.
Schlafstörungen und schlafassoziierte Störungen stellen im Kindesalter ein häufiges Problem dar. Die Zuweisung an ein pädiatrisches Schlaflabor wie auch die Diagnostik und Einleitung von Therapiemaßnahmen werden uneinheitlich gehandhabt. In diesem Konsensuspapier werden daher Empfehlungen formuliert, wann pädiatrische Patienten einem Kinderschlaflabor zugewiesen werden sollten und welche Voruntersuchungen notwendig sind. Des Weiteren wird erläutert, für wie viele Nächte der Patient untersucht und welche Parameter ermittelt werden sollten.